19.05.2012 |
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Urabstimmungsergebnis Arbeitskampf Autoliv/Norma
IG Metall-Basis stimmt für Annahme
Norderstedt/Rellingen/Elmshorn, den 15.09.2011, 09:00 Uhr
Autoliv/Norma: IG Metall-Basis hat entschieden: 99,3 % für JA!
Breiteste Zustimmung der betroffenen IG Metall-Mitglieder in Norderstedt und Rellingen für Verhandlungsergebnis Eckpunkte IG Metall-Sozialtarifvertrag: Autoliv muss Werksschließungen hinausschieben – kein Norma-Beschäftigter wird vor 2014 arbeitslos – IG Metall-Sozialtarifvertrag sichert gute sozialverträgliche Lösung und Besservereinbarung für Leiharbeitskräfte und Equal-Pay für die LeiharbeitnehmerInnen
Die IG Metall gab soeben sehr zufrieden das Ergebnis der Urabstimmung ihrer Mitglieder bei NORMA/Autoliv in Rellingen und Norderstedt bekannt. 99,3 % der IG Metall-Mitglieder stimmten in der geheimen Urabstimmung für die Annahme des am Wochenende erzielten Verhandlungsergebnisses für Eckpunkte des IG Metall-Sozialtarifvertrages. Dieser wird nach dem Abschluss der Detailverhandlungen zum 1. Oktober 2011 in Kraft treten und damit den Arbeitskampf des zu rund 90 % gewerkschaftlich organisierten Just-in-Time Automobilzulieferers NORMA aus dem Autoliv-Konzern beenden.
„Ein Ergebnis der Urabstimmung, das so toll ist wie der Kampf, den die Kolleginnen und Kollegen bei NORMA geführt haben. 99,3 % ist ein deutliches Votum der Geschlossenheit und Solidarität der Basis der IG Metall.“ IG Metall-Verhandlungsführer Uwe Zabel freut sich über die breite Zustimmung der IG Metall-Mitglieder zu dem „Verhandlungserfolg in schwierigen Zeiten durch die Mitgliedergewerkschaft IG Metall.“
Am vorigen Wochenende konnte die IG Metall in langen und zähen Verhandlungen in Pinneberg mit dem Autoliv-Konzern und der Geschäftsführung der Tochterfirma NORMA ein Verhandlungsergebnis für Eckpunkte eines IG Metall-Sozialtarifvertrages nach der Werkstorbesetzung der Konzernzentrale und den massiven Warnstreiks durchgesetzt werden. Mit Annahme des Verhandlungsergebnisses durch die IG Metall-Mitglieder ist ein langer Arbeitskampf bei dem Automobilzulieferer in Norderstedt und Rellingen, der mit Unterstützungsstreiks nach Angaben der IG Metall direkten Auswirkungen auf den Autoliv-Konzern und die Endproduzenten wie VW, Daimler und BMW gehabt hätte, vermieden worden.
IG Metall-Verhandlungsführer Uwe Zabel sieht das sehr gute Urabstimmungsergebnis als Bestätigung der Verhandlungskommission „Mit der großen Solidarität in der Urabstimmung haben die NORMA/Autoliv-Beschäftigten genauso Rückgrat gezeigt, wie bei den vorangegangenen Arbeitskampfaktionen“ kommentiert IG Metall-Verhandlungsführer Uwe Zabel erfreut dies auch als Ergebnis der breiten Solidarität der Beschäftigten und der Unterstützung der Belegschaften von Autoliv und Volkswagen. „Wir haben dem Autoliv-Konzern gezeigt, dass wir genauso solidarisch Handeln bei der Urabstimmung, wie wir gekämpft haben. Ich danke allen IG Metall-Mitgliedern, die sich aktiv an dem Arbeitskampf beteiligt haben. Ohne Euch wäre dieses Ergebnis nicht möglich gewesen!“ erklärte zum Ergebnis der Urabstimmung die Norma-Betriebsratsvorsitzende Birgit Jeksties (IG Metall) Presseinfotelefon IG Metall: 0170/33 33 375 – Uwe Zabel |
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